Welche Rolle kann die Augenoptik künftig in der Gesundheitsvorsorge übernehmen? Und wie lässt sich sicherstellen, dass auffällige Screening-Ergebnisse zu einer qualifizierten augenärztlichen Abklärung führen?
Diese Fragen standen bei der diesjährigen SICHT.KONTAKTE in Berlin im Mittelpunkt einer gemeinsamen Veranstaltung von ZVA, VDCO und IVBS. Diskutiert wurden unterschiedliche Modelle des Augen-Screenings, ihre Chancen und Grenzen sowie die Bedeutung qualifizierter Fachkräfte.
ZVA-Präsident Kai Jaeger betonte dabei, dass ein einfacher Zugang zu Screening-Angeboten allein nicht ausreiche. Entscheidend sei auch, dass Ergebnisse fachkundig eingeordnet, verständlich erklärt und die nächsten Schritte gegebenenfalls begleitet werden.
„Es braucht nicht nur einen Versorgungspfad, sondern auch eine Versorgungskontinuität – und genau diese können qualifizierte Augenoptikermeister und Optometristen in der Fläche bieten“, so Kai Jaeger.
Auch das Potenzial einer strukturierten Zusammenarbeit zwischen Augenoptik und Augenheilkunde wurde auf der Veranstaltung thematisiert. Anhand des europäischen Forschungsprojekts iScreen zur AMD-Früherkennung zeigte Peter Gumpelmayer vom ECOO, welche Möglichkeiten sich durch eine solche Vernetzung ergeben.
Eine spannende Diskussion, die auch uns bei bon Optic beschäftigt. Mit der Screeninglösung von iCare setzen wir auf ein zukunftsfähiges Konzept, das Augenoptiker und kooperierende Augenärzte vor Ort miteinander verbindet.
Optiker & Augenarzt – smart vernetzt: https://bon.de/illume
(Bild und Text mit KI bearbeitet.)